Internationale Ausstellung von Miniatur in Kursalon

Eine eintägige internationale Ausstellung von Miniaturen im verfallenen Neorenaissancegebäude Kuhrsalon in Lipik. Nach der eintägigen Ausstellung werden die Kunstwerke an das Stadtmuseum Pakrac für das Folgemonat übertragen werden.
Der Zweck der internationalen Miniaturen-Ausstellung in Požega-Slawonien, die die erste ihrer Art in der Region sein wird, ist das kulturelle und historische Erbe der örtlichen Gemeinden, Lipik und Pakrac, zu fördern und das 100-jährige Bestehen vom Kuhrsalon zu feiern, welches eigentlich im Jahr 1993 gefeiert werden sollte, aber wegen dem Kroatienkriegs, der zu dieser Zeit in diesem Bereich noch tobte, nie gefeiert wurde. Lediglich eine Briefmarke wurde geschaffen, um an dieses Ereignis zu erinnern.
Die Ausstellung findet auf internationaler Ebene statt, um an die Zeit des Wohlstands in der Belle Epoque zu gedenken, für welche wir der Eisenbahn Pakrac-Lipik-Barcs in Ungarn danken müssen, welche später ganz bis nach Österreich ausgedehnt wurde.
Zusammen mit der Eisenbahn kann man die offensichtliche Verbindung zwischen den Ländern auch im Neo-Renaissance-Gebäude Kuhrsalon erkennen, welcher vom ungarischen Architekten Gustav Rath als Nachbildung des Kursalon in Wien gebaut wurde.
Das Ziel der Ausstellung ist es, den kulturellen und touristischen Wohlstand, den die Länder einmal genossen haben, zu rekonstruieren. Die Ausstellung und das Programm wird die lokale und internationale Öffentlichkeit über diese kulturhistorische, und leider unterbrochen Zusammenarbeit, aufklären und diese symbolisch durch Kultur und Kunst erneuern.
Die Ausstellung wird junge Künstler im Alter bis zu 35 Jahren auf internationaler Ebene fördern und der Welt österreichischer, kroatischer und ungarischer Künstlern vorstellen, wo das Publikum der Europäischen Union verflechten wird.
Die Länder sind durch Geschichte, Kunst und Kultur vereint, so dass auch in dieser Ausstellung die heutige Interpretation von Kunst durch die Miniatur-Medium gezeigt werden wird.
Zusammen mit revitalisierenden, ehemaligen Verbindungen ist das Ziel, die vom Krieg betroffenen Gebieten kulturell zu beleben und den künstlerischen Wohlstand zwischen Museen und Galerien in der Region von Požega-Slawonien zu erhalten, vor allem in den ländlichen Orten von Kroatien, denen kulturelle und künstlerische Veranstaltungen und Ereignisse fehlen.
AUSARBEITUNG:
Neben der kulturellen, historischen und künstlerischen Wiederbelebung, präsentiert dieses Programm kulturelle und künstlerische Investitionen in die Generationen junger Menschen in den ländlichen Gebieten.Im Gegensatz zu anderen internationalen Ausstellungen ist diese die Einzige, die in einem verfallenden Neo-Renaissance-Gebäude mit großer Bedeutung stattfinden wird, und im Gegensatz zu vielen Ausstellungen, die in verlassenen Gebäuden oder Plätzen stattfinden, ist dies das einzige verfallene Gebäude, welches Gastgeber einer Ausstellung mit einem solch enormen historischen Hintergrund, umgeben mit ehemaliger Schönheit, ist.Was diese Ausstellung von noch größerer Bedeutung macht, ist die Tatsache, dass dies die einzige Möglichkeit ist, diese Ausstellung in einem solchen Umfeld auszurichten, aufgrund des Beginns der Bauarbeiten im Juli, die einen dramatischen Einfluss haben werden. Sie dient als Erinnerung an die Belle Epoque und einer der einst wohlhabenden Verbindungen zwischen diesen Ländern.Die Ausstellung wird nur das Wichtigste zeigen, denn sie ist die Erste von vielen anderen, welche im Kuhrsalon gezeigt werden sollen, wenn dieser renoviert wird. Aufgrund dessen, das sie die Erste sein wird, ist sie auch die Einzige die in einer zerfallenden Umgebung stattfinden wird.Auf diese Weise können wir das Beste aus der Ausstellung gewinnen und somit Platz schaffen. für die Entwicklung eines künstlerischen, kulturellen und historischen Bewusstseins.Der Staat und die lokale Gemeinschaft erhalten nicht nur historisch und künstlerisch bewusste Menschen, sondern auch eine ganze Generation von jungen Menschen, welche sich ihres historischen Erbe bewusst sind.
Marie Wesler